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Daniel's Disk Tester

Daniel's Disk Tester ist eine selbst gehostete Test-Werkbank für alte Festplatten und SSDs, zum Beispiel aus einem NAS. Sie erkennt angesteckte Laufwerke automatisch (Hotplug), zeigt die SMART-Werte, startet Selbsttests und Oberflächenscans, bewertet das Ergebnis und verschickt bei Problemen Alarm-Mails. Die Weboberfläche läuft auf Port 3000.

Das Tool nutzt lsblk, smartctl, badblocks (sowie hdparm und nvme-cli für das sichere Löschen) und braucht dafür root-Rechte. Es läuft nativ auf Debian als systemd-Dienst disk-tester.

Funktionen​

  • Hotplug-Erkennung: Neue Laufwerke erscheinen sofort im Dashboard, auch per USB-Adapter. Jede Platte wird über Modell und Seriennummer wiedererkannt; die Historie bleibt erhalten.
  • SMART-Bewertung: Ampel „ok“, „Warnung“, „defekt“ mit einer Begründung pro Befund. Zähler, die sich in der Firmware nicht zurücksetzen lassen (z. B. UDMA-CRC), können als Basis übernommen werden.
  • Selbsttests: SMART Kurztest und Langtest mit Fortschrittsanzeige.
  • Testpläne: Mehrere Tests nacheinander als wiederverwendbarer Plan, mit vorgegebenen Plänen (z. B. Burn-in) und eigenen.
  • Automatik: Optional startet ein Plan automatisch nach dem Einstecken einer Platte (mit Countdown).
  • Archiv: Alle je gesehenen Platten mit Suche, Filter und Job-Historie; Aufbewahrung einstellbar.
  • Sprache und Updates: Oberfläche auf Deutsch und Englisch umschaltbar; Hinweis auf neue Versionen mit Update- und Rollback-Skript.
  • Oberflächenscan: badblocks im Lesemodus oder als zerstörender Schreibtest, dazu Burn-in (Kurztest, Schreibtest, Langtest).
  • Vorher/Nachher-Vergleich: Vor und nach jedem Job werden die kritischen SMART-Zähler verglichen; eine Verschlechterung wird als Befund gemeldet.
  • Löschen: Schnell (Signaturen und Partitionstabelle) oder sicher mit Nullen, Zufall, ATA Secure Erase, NVMe Format/Sanitize oder TRIM, optional mit Verifikation.
  • E-Mail-Alarme: Benachrichtigung bei neuen Platten, Testende, Fehlern, SMART-Problemen oder zu hoher Temperatur.
  • Historie pro Platte: Alle Jobs, SMART-Stände, Bezeichnung und Notizen, zugeordnet über die Seriennummer (Hersteller wird aus dem Modell abgeleitet).
  • Mock-Modus: Simulierte Platten für die Entwicklung ohne echte Hardware.

Wie es weitergeht​

  1. Installation auf einem Debian-Rechner.
  2. Bedienung: Dashboard, Plattenansicht, Befunde und Basiswerte.
  3. Archiv: Alle Platten, Suche und Aufbewahrung.
  4. Tests: Testpläne und wie man eine alte NAS-Platte prüft.
  5. Automatik: Pläne automatisch nach dem Einstecken starten.
  6. Löschen: Methoden und Hinweise für HDDs und SSDs.
  7. Benachrichtigungen: SMTP und Alarm-Mails.
  8. Updates: Update-Hinweis, update.sh und Rollback.
  9. Fehlersuche: USB-Adapter, fehlende Platten, Dienst-Logs.

Für Entwickler gibt es den Bereich Entwicklung mit Architektur und dem Update-Vertrag.