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Fehlersuche

SMART nicht verfügbar / „Unknown USB bridge“​

Viele USB-SATA-Adapter reichen SMART nicht automatisch durch. Manuell testen:

smartctl -a -d sat /dev/sdX
smartctl -a -d sat,12 /dev/sdX # alternativ
smartctl -a -d scsi /dev/sdX
smartctl --scan

Funktioniert ein Gerätetyp, wird er von smartctl für diese Platte benötigt (-d sat). Der Tester versucht es bei USB-Adaptern automatisch mit -d sat und merkt sich den Typ, der funktioniert. Manche Bridges unterstützen SMART gar nicht; dann hilft nur ein anderer Adapter oder ein direkter SATA-Anschluss. Ohne SMART lautet das Verdict „Unbekannt“; badblocks-Tests funktionieren trotzdem.

Platte erscheint nicht (Hotplug)​

lsblk -o NAME,SIZE,SERIAL,MODEL und dmesg | tail prüfen. Taucht die Platte dort nicht auf, liegt es am Kabel, Adapter oder Port, nicht am Tester.

  • Bei internen SATA-Ports muss Hotplug im BIOS aktiv sein. Meldet der Kernel SStatus 4, ist der Port abgeschaltet (siehe Installation).
  • Der Tester fragt lsblk im Takt der Hotplug-Abfrage ab (Standard: 3 Sekunden, einstellbar unter Einstellungen). Neue Platten erscheinen also leicht verzögert.
  • Pseudo-Geräte (Loop, RAM-Disk, Netzwerk, zvol) werden bewusst ausgeblendet.

Platte „frozen“​

Das BIOS bzw. der Kernel sperrt bei manchen Platten die ATA-Security-Befehle („frozen“). ATA Secure Erase ist dann nicht möglich. Platte im laufenden Betrieb neu einstecken (Hotplug) oder den Rechner in den Standby schicken und wieder aufwecken. Siehe auch Löschen.

Virtuelle Platten (VM)​

QEMU-SATA-Platten melden SMART inklusive Selbsttests; virtio/SCSI-Platten ohne Seriennummer können eingeschränkt sein.

Dienst startet nicht​

journalctl -u disk-tester -e

Prüfen, ob Port 3000 frei ist und der Symlink /appdata/disk-tester/app auf eine vorhandene Version unter releases/ zeigt. Nach einem fehlgeschlagenen Update hilft sudo /appdata/disk-tester/app/deploy/update.sh --rollback (siehe Updates). Laufende Logs: journalctl -u disk-tester -f.

smartctl meldet „Permission denied“​

Die App muss als root laufen. Der systemd-Dienst tut das; die Kopfzeile bzw. der Hinweisbanner meldet, wenn der Prozess nicht als root läuft oder smartctl, badblocks oder lsblk fehlen. Fehlende Pakete nachinstallieren, z. B. apt install smartmontools e2fsprogs util-linux. Für das sichere Löschen werden außerdem hdparm und nvme-cli gebraucht.

Warnung „Kein Zugriffsschutz“​

Die Oberfläche warnt, solange DISK_TESTER_AUTH nicht gesetzt ist. Entweder DISK_TESTER_AUTH=benutzer:passwort eintragen oder im internen Netz bewusst DISK_TESTER_ALLOW_NO_AUTH=1 setzen (siehe Installation).

Platte fehlt im Dashboard​

Platten, die das laufende System tragen, sind standardmäßig ausgeblendet. Den Schalter System-Platten anzeigen aktivieren oder im Archiv nachsehen.

Automatik startet nicht​

Die Automatik greift nur bei neu eingesteckten Platten, die weder System-Platte noch in Benutzung sind und keinen Job haben. Prüfen: Automatik aktiv, Testplan gewählt, „Nur ungetestete Platten“ erfüllt, bei zerstörenden Plänen „Zerstörende Pläne erlauben“ (siehe Automatik).

Mails kommen nicht an​

Unter Einstellungen prüfen, ob der Mailserver als konfiguriert angezeigt wird, dann Testmail senden. Die Fehlermeldung kommt direkt vom Mailserver. Siehe Benachrichtigungen.